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Björn Serke

Schulisches Wohlbefinden in inklusiven und exklusiven Schulmodellen

Eine empirische Studie zur Wahrnehmung und Förderung des schulischen Wohlbefindens von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen

Schulisches Wohlbefinden gilt als Gelingensfaktor schulischer Inklusionsprozesse. Wie aber nehmen Schüler*innen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen in inklusiven vs. exklusiven Schulmodellen ihr Wohlbefinden wahr? Wie schätzen Lehrpersonen das kindliche Wohlbefinden ein? Und vor allem: Welche förderlichen Faktoren tragen aus Sicht von Lehrkräften zu einem hohen Wohlbefinden bei?
Diesbezüglich wurden im Rahmen der BiLieF-Studie Grund- und Förderschulen ausgewählt, in denen die Lernenden besonders hohe vs. niedrige Wohlbefindenswerte aufwiesen. An diesen Schulen wurden im Kontext explorativer Fallstudien und -kontrastierungen u.a. Gruppendiskussionen mit Lehrpersonen geführt, um Einflussgrößen der Wohlbefindenswahrnehmung und -förderung zu rekonstruieren.
Damit wurden erstmalig in der sonderpädagogischen Forschung kollektive Sinnkonstruktionen zum Wohlbefinden erfasst. Die komplexen Befunde können als Ansatzpunkte für Folgeanalysen der Wohlbefindensforschung fungieren.
Perspektiven sonderpädagogischer Forschung
im Namen der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
Hrsg.: Christian Lindmeier, Birgit Lütje-Klose und Vera Moser
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2019. 619 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-2279-4
59,00 EUR
Dieses Buch ist als eBook erhältlich:
ISBN 978-3-7815-5718-5
44,90 EUR

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