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Susanne Geyer

Alltagsintegrierte Förderung des frühen Schriftspracherwerbs im Kindergarten

Eine Studie zur Wirksamkeit von thematisch-fokussierten Rollenspielecken (Literacy-Center)

Frühe Erfahrungen mit gesprochener und geschriebener Sprache haben eine Schlüsselrolle für die Bildungsbiographie von Kindern. Weitgehend unklar ist allerdings, inwiefern bereits im Kindergarten anschlussfähige Bildungsprozesse im Schriftspracherwerb gefördert werden können, wenn sie in die üblichen spielerischen Aktivitäten von Kindern im Alltag eingebettet werden.
Die Daten der hier vorgelegten Interventionsstudie sprechen eher für als gegen eine „gut gemachte“ alltagsintegrierte Förderung der Schriftsprache im letzten Kindergartenjahr. Insbesondere die Gestaltung von themenbezogenen schriftsprachlichen Rollenspielecken (Literacy-Center) erweist sich als effektiv. Gleichzeitig lassen sich Befürchtungen, nach denen die frühe Beschäftigung mit Lauten und Buchstaben zu einer Verschulung des Kindergartens führen könnte, nicht bestätigen.
Aus diesen Befunden werden Hinweise gewonnen sowohl für die Gestaltung der Vorschularbeit in der pädagogischen Praxis, als auch für die Relevanz (schrift-) sprachlicher Unterstützung von Kindern im Hinblick auf ihre natürliche Neugierde und ihren Wissensdrang.
Empirische Forschung im Elementar- und Primarbereich
herausgegeben von Andreas Hartinger, Friederike Heinzel, Gisela Kammermeyer und Sabine Martschinke
Band 9
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2021. 226 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-2442-2
42,00 EUR
Dieses Buch ist als eBook erhältlich:
ISBN 978-3-7815-5884-7
31,90 EUR

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