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Annette Textor

Analyse des Unterrichts mit "schwierigen" Kindern

Guter Unterricht unter den Bedingungen von Heterogenität ist seit den späten neunziger Jahren ein zentrales schulpädagogisches Thema. Neben der Frage des Umgangs mit Leistungsvielfalt und kultureller Unterschiedlichkeit stellt sich die Frage, wie Kinder mit – sehr unterschiedlich in Erscheinung tretenden – Verhaltensauffälligkeiten konstruktiv in „Regelschulen“ unterrichtet werden können. Diese Frage wird in dem vorliegenden Buch empirisch untersucht.
Als Grundlage werden zunächst der symbolische Interaktionismus, der personenzentrierte Ansatz sowie unterschiedliche lerntheoretische Ansätze vorgestellt. Daran knüpfen didaktische Empfehlungen zum Unterricht in heterogenen Klassen an. Aktuelle Ergebnisse aus der Unterrichtsforschung werden aufgearbeitet und daraufhin überprüft, ob sie Anhaltspunkte für die Unterrichtsgestaltung mit Schülern mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung bieten.
Im empirischen Teil des Buches untersucht die Verfasserin, wie Lehrkräfte Grundschulunterricht in Klassen mit Schülern mit offiziell festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung tatsächlich gestalten und wie unterschiedliche Varianten der Unterrichtsgestaltung mit dem Schülerverhalten zusammenhängen. Zu diesem Zweck werden 82 Unterrichtsstunden in 22 Klassen beobachtet. Die Ergebnisse werden unter Hinzuziehung der vorgestellten Theorien, didaktischen Empfehlungen und Forschungsergebnisse analysiert. Abschließend werden konkrete Vorschläge zur Verbesserung des Unterrichts abgeleitet.
Cover Vergriffen, keine Neuauflage.
2007. 316 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-1523-9

Dieser Titel steht als Klinkhardt Open Access im Fachportal Pädagogik zum Download zur Verfügung: