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Ute Geiling / Andreas Hinz (Hrsg.)

Integrationspädagogik im Diskurs

Der vorliegende Band will bei Anerkennung aller Heterogenität und Widersprüchlichkeit Blicke auf die Integrationspädagogik in ihrem inneren Diskurs sowie im Licht von Außenwahrnehmungen ermöglichen und dadurch Anregungen, Diskussionsanlässe und Lernmöglichkeiten bieten.
Mehrere Beiträge setzen sich aus verschiedenen Außenperspektiven mit dem Thema Integration und Integrationspädagogik auseinander:
  • Aus Sicht der Grundschulpädagogik geht es um die Frage der Anerkennung im Anfangsunterricht.
  • Aus psychoanalytischer Perspektive werden desintegrative Prozesse in der Beziehung zwischen Erziehenden und Kindern in den beiden ehemaligen deutschen Staaten analysiert.
  • Aus der Perspektive der interdisziplinären Disability Studies wird der gesellschaftlichen Produktion von Behinderung nachgegangen; Bezüge zwischen Disability Studies und Integrationspädagogik werden hergestellt.

Integrations- und inklusionspädagogische Innenperspektiven beziehen sich auf:
  • Fragen nach dem Selbstverständnis der Integrations-/Inklusionspä-dagogik und nach ihrer Verortung,
  • Fragen nach der integrativen/inklusiven Qualität von Bildung, speziell unter den Aspekten von Bildungsbarrieren und Bildungsstandards,
  • Fragen nach dem Begriff der Assistenz als einem möglichen neuen integrations-/inklusionspädagogischen Leitbegriff,
  • Fragen nach der Bedeutung und Qualität der Entwicklung von Netzwerken als unterstützendem Moment integrations-/inklusionspä-dagogischer Projekte und
  • Fragen der Verankerung integrations-/inklusionspädagogischer Inhalte im Zuge der europäischen Neustrukturierung der Hochschulen.
Cover Vergriffen, keine Neuauflage.
2005. 203 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-1381-5