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Helmut Kamm (Hrsg.)

Epochenunterricht

Das Buch befasst sich mit Grundlagen und Modellen epochalisierten Unterrichts und gibt anhand von Praxisberichten Anregungen für die schulische Umsetzung. Es verfolgt dabei vor allem die Absicht, das kaum genutzte Reformpotential des Epochenunterrichts zur Erneuerung schulischen Lehrens und Lernens aufzuzeigen.
Denn mit der zeitlichen Entzerrung von Fächern und der Blockung von Stunden vermag der Epochenunterricht das starre Zeitgitter herkömmlicher Stundenpläne aufzubrechen und einen wesentlichen Beitrag für eine flexible, am Lernenden orientierte Unterrichtsorganisation zu leisten. Er schafft damit auch Voraussetzungen zur Integration von Formen offenen und fächerverbindenden Unterrichts in den Schulalltag. Konzentration statt Verzettelung, ausdauernde, intensive Sach- und Sozialbezüge statt flüchtiger Begegnungen, Methodenvielfalt statt Monotonie sind hervorstechende Merkmale. Wenn auch vordergründig ein Organisationskonzept, steht beim Epochenunterricht (das zeigt sich besonders an Reformschulen) ein pädagogisches Anliegen im Mittelpunkt: Nicht etwa die Optimierung der Stoffvermittlung, sondern allseitige individuelle Lernförderung und Persönlichkeitsbildung sind intendiert. Der Epochenunterricht unterstützt folglich zentrale Ziele von Schule und Unterricht.
Cover Vergriffen, keine Neuauflage.
2000. 216 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-1121-7