EWR 11 (2012), Nr. 5 (September/Oktober)

Thomas Olk / Birger Hartnuß (Hrsg.)
Handbuch BĂŒrgerschaftliches Engagement
Weinheim / Basel: Beltz Juventa 2011
(844 S.; ISBN 978-3-7799-0795-4; 78,00 EUR)
Handbuch BĂŒrgerschaftliches Engagement Wer die Entwicklungen auf den BĂŒchermarkt verfolgt, wird bemerken, dass es immer mehr HandbĂŒcher gibt. HandbĂŒcher haben seit einiger Zeit Konjunktur und scheinen nicht nur ein großes InformationsbedĂŒrfnis in Zeiten der vielfach konstatierten disziplinĂ€ren UnĂŒbersichtlichkeit zu befriedigen, sondern auch auf ein breites Leserinnen- und Leserinteresse zu treffen – und fĂŒr die Buchverlage scheinen HandbĂŒcher (finanziell und vielleicht auch unter Marketing- bzw. Imageaspekten betrachtet) lukrativ zu sein. HandbĂŒcher verstehen sich als Nachschlagewerke und beanspruchen, den gĂŒltigen Wissensstoff auf der Grundlage einer umfassenden Synthese aller Forschungsleistungen systematisiert und damit nach thematischen (oder auch chronologischen) Gesichtspunkten geordnet zusammenzutragen, mithin das Wissen zu kanonisieren und als derzeitigen Wissensstand zu verewigen. Um diese AnsprĂŒche einzulösen ist ein Handbuch das Produkt einer in der Regel mehrjĂ€hrigen Zusammenarbeit vieler anerkannter Fachleute und Spezialistinnen/Spezialisten und bedarf seitens der Herausgeber(innen) einer umfassenden Expertise bei der Entwicklung eines Handbuches bis hin zur Veröffentlichung.

Thomas Olk und Birger Hartnuß als Herausgeber des vorliegenden Handbuches BĂŒrgerschaftliches Engagement sind durch ihre langjĂ€hrige wissenschaftliche und engagementpolitische Expertise ausgewiesen. 844 Seiten und 61 Artikel von 67 fast durchweg namhaften Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Praxis und Politik garantieren im vorliegenden Handbuch die erforderliche Breite in der Darstellung des Gegenstandsbereichs und versprechen ein hohes inhaltliches Niveau.

Die dem Handbuch zugrundeliegende Ausgangslage ist, dass in den letzten Jahren die gesellschaftspolitische Forderung nach mehr bĂŒrgerschaftlichem Engagement immer lauter geworden ist. Das bĂŒrgerschaftliche Engagement ist politisch prominent: Der Deutsche Bundestag hat dazu sogar eine EnquĂȘte-Kommission eingesetzt, in der als ein sachverstĂ€ndiges Mitglied Thomas Olk mitwirkte. Das bĂŒrgerschaftliche Engagement ist fĂŒr die Gegenwartsgesellschaft eine offenbar wichtige TĂ€tigkeit und hat ĂŒber die (Sozial-, Arbeitsmarkt-, Geschlechter- etc.) Politik hinaus auch in der Wissenschaft und Forschung einen weithin beobachtbaren Bedeutungszuwachs erfahren: Der (von der Politik initiierte und vom Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene) Freiwilligensurvey als Instrument der reprĂ€sentativen Dauerbeobachtung der vielfĂ€ltigen Entwicklungen des bĂŒrgerschaftlichen Engagements ist ein zentraler Baustein der deutschen Engagementpolitik – wobei der im Oktober 2010 vorgelegte Gesamtbericht des 3. Freiwilligensurveys nur in ganz wenigen BeitrĂ€gen des Handbuches Eingang gefunden hat (bzw. finden konnte). Mehrere Zeitdiagnosen haben sich dem Thema BĂŒrgerschaftliches Engagement angenommen – zivilgesellschaftliche, demokratie- und kommunitaristische, individualisierungstheoretische etc. Diskurse wurden gefĂŒhrt. Auch auf diesem Hintergrund konstatieren Olk/Hartnuß eine „unĂŒbersichtliche Debatte“ (Vorwort: 6), und ohne Zweifel ist mit Blick auf eine solche Diagnose ein Handbuch im VerstĂ€ndnis einer „Zwischenbilanz“ unverzichtbar.

Das Vorwort verspricht, dass mit dem Handbuch BĂŒrgerschaftliches Engagement „eine LĂŒcke geschlossen werden (soll). Es ist das erste Handbuch im deutschsprachigen Raum, das den Versuch unternimmt, das Spektrum bĂŒrgerschaftlichen Engagements in einer systematischen Analyse derart aufzubereiten, dass auch Leserinnen und Leser, die nicht zum 'inneren Zirkel' des Diskurses um die Zivil- bzw. BĂŒrgergesellschaft gehören, sich rasch einen Überblick ĂŒber die politische und wissenschaftliche Debatte zum bĂŒrgerschaftlichen Engagements sowie Einblicke in einzelne Felder, ihre Grundlagen und Rahmungen, in Strukturen und Methoden der Engagementförderung verschaffen können“ (ebd.).

Mit Blick auf diese inhaltliche Breite stellt sich die Frage, fĂŒr welche Nutzerinnen und Nutzer das Handbuch konzipiert ist. Als Zielgruppen werden (in dieser Reihenfolge) von den beiden Herausgebern genannt: engagierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, fĂŒr das Thema BĂŒrgerschaftliches Engagement Verantwortliche in Politik, Verwaltung, Initiativen, VerbĂ€nden, Netzwerken etc. und Lehrende und Studierende unterschiedlicher Disziplinen (wie Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre, Soziologie, Erziehungswissenschaften etc.). Dieses breite Spektrum an Zielgruppen unterstreicht nochmals die (disziplin-, professions- und organisationsĂŒbergreifende) Relevanz des Gegenstandsbereichs BĂŒrgerschaftliches Engagement, verweist im Gegenzug aber auf die letztlich zu bewĂ€ltigende Herausforderung an das Handbuch, die damit naturgemĂ€ĂŸ verknĂŒpften unterschiedlichen bis divergierenden Interessen, Erwartungshaltungen und auch Hoffnungen an ein Nachschlagewerk zu erfĂŒllen. Umso gespannter ist es zu betrachten, wie (und ob) die Herausgeber eines Handbuchs des BĂŒrgerschaftlichen Engagements dieses Versprechen einlösen werden.

Die Masse an Wissen(sbestĂ€nden) ĂŒber das bĂŒrgerschaftliche Engagement will nicht nur gesammelt, sondern auch nachvollziehbar und begrĂŒndet geordnet werden. Das vorliegende Handbuch mit seinen ĂŒber sechzig BeitrĂ€gen verspricht einen nach Themenkomplexen ordnenden Überblick. Um es vorweg zu nehmen: Das gewĂ€hlte Ordnungs- und Gliederungsraster in sieben thematisch orientierten (unterschiedlich großen) Kapiteln vermag zu ĂŒberzeugen, bietet einen systematischen Überblick und hilft, sich im zum Teil „undurchsichtigen Dschungel“ des Feldes zurechtzufinden.

Bevor im Weiteren aufgrund der FĂŒlle der BeitrĂ€ge nicht auf alle Artikel eingegangen wird, an dieser Stelle der Hinweis, dass viele BeitrĂ€ge im Handbuch mehr oder weniger ausfĂŒhrlich Bezug auf Befunde der EnquĂȘte-Kommission „Zukunft des BĂŒrgerschaftlichen Engagements“ des Deutschen Bundestages und des Freiwilligensurveys nehmen. Auch wenn nicht jede bzw. jeder, die bzw. der das Handbuch in den HĂ€nden hĂ€lt, alle BeitrĂ€ge nacheinander lesen wird (wie dies der Rezensent getan hat), sind diese in der Vielzahl redundant. Mit Blick darauf wĂ€re es wĂŒnschenswert gewesen, wenn stattdessen konsequent Querverweise auf die entsprechenden BeitrĂ€ge von Thomas Gensicke (Freiwilligensurvey) und Birger Hartnuß/Thomas Olk/Ansgar Klein (Engagementpolitik) Eingang gefunden hĂ€tten. Voraussetzung hierfĂŒr wĂ€re, dass die Herausgeber entgegen ihrer gewĂ€hlten Vorgehensweise den Autorinnen und Autoren im Vorfeld ein „starres und vereinheitlichendes Schema“ (7) an die Hand gegeben hĂ€tten.

Das erste Kapitel umfasst sechs BeitrĂ€ge, die sich mit der Rekonstruktion der historischen Entwicklungslinien des bĂŒrgerschaftlichen Engagements (Christoph Sachße) und der KlĂ€rung begrifflicher Grundlagen (Zivilgesellschaft/BĂŒrgergesellschaft [Ansgar Klein], BĂŒrgerkommune [Jörg Bogumil/Lars Holtkamp], Sozialkapital [Sebastian Braun], Geschlechterdifferenz [Gertud M. Backes], Partizipation [Roland Roth]) beschĂ€ftigen. Gemeinsam ist allen BeitrĂ€gen, dass die theoretischen SchlĂŒsselbegriffe prĂ€zise dargelegt und ihre Implikationen fĂŒr das bĂŒrgerschaftlichen Engagement sowie damit zugleich hinsichtlich der Konsequenzen fĂŒr die Engagementförderung ĂŒberzeugend aufgezeigt werden. Die im zweiten Kapitel versammelten BeitrĂ€ge loten die rechtlichen Rahmenbedingungen des bĂŒrgerschaftlichen Engagements und konkret fĂŒr die bĂŒrgerschaftlich Engagierten aus (etwa wenn sie selbst Opfer eines körperlichen Schadens werden oder als Engagierte selbst SchĂ€den verursachen). Deutlich wird, dass Fragen des Versicherungsschutzes (Karin Stiehr), des GemeinnĂŒtzigkeits- und Spendenrechtes (Monika Jachmann), des Vereinsrechtes (Wolfram Waldner) und in letzter Zeit zunehmend auch des Stiftungsrechtes (Ulrich Brömmling) allesamt fĂŒr das bĂŒrgerschaftliche Engagement von Bedeutung sind: BĂŒrgerschaftliches Engagement berĂŒhrt immer auch Rechts- und Steuerfragen wie auch Haftungsrisiken.

Es folgen 23 BeitrĂ€ge, die ganz andere Aspekte thematisieren. Im dritten, dem umfangreichsten Kapitel werden Formen und Felder/Bereiche bĂŒrgerschaftlichen Engagements aufgezeigt. ZunĂ€chst werden sechs verschiedene VerstĂ€ndnisse beziehungsweise genauer Erscheinungsformen von Engagement vorgestellt (BĂŒrgerschaftliches Engagement [Thomas Olk/Birger Hartnuß], Ehrenamt [Michael Stricker], Selbsthilfe [Dieter Grunow], Freiwilligendienste [Gisela Jakob], BĂŒrgerbeteiligung [Hans-Liudger Dienel], Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen [Holger Backhaus-Maul/Peter Friedrich]), die sich teilweise nicht eindeutig voneinander abgrenzen lassen. Dieser Umstand fĂŒhrt schließlich dazu, dass in einzelnen BeitrĂ€gen die gewĂ€hlte Begrifflichkeit nicht durchweg ausreichend erklĂ€rt wird: Insofern sammeln sich auch im vorliegenden Handbuch unter dem Begriff des bĂŒrgerschaftlichen Engagements verschiedene Begrifflichkeiten wie Ehrenamt, Selbsthilfe, Partizipation etc. und mit Blick darauf fungiert diese Begrifflichkeit als ein Sammel- und Oberbegriff (vgl. Heinze: 469). Nicht desto trotz ist der Auswahl der Begrifflichkeiten gemeinsam, dass sie entgegen ihrer durchaus unterschiedlichen theoretisch-konzeptionellen Ausgangspunkte und Leitkategorien in den letzten Jahren eine starke Aufmerksamkeit und Aufwertung in Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft erfahren haben. Versucht man nun die ErtrĂ€ge der folgenden 17 BeitrĂ€ge zu den Bereichen bĂŒrgerschaftlichen Engagement auf eine einfache Formel zu bringen, so kann festgestellt werden, dass sie ĂŒber ein breites Spektrum von (Handlungs-)Feldern des Engagements informieren: Die Palette reicht vom Engagement im Sport (Volker Rittner) ĂŒber das Engagement in Kirche (Cornelia Coenen-Marx), Kommunalpolitik (Marion Reiser), Sozialen Arbeit (Franz Hamburger) und Justiz (Hasso Lieber) bis hin zum Engagement in der Stadt- und Dorfentwicklung (Hartmut HĂ€ussermann). Die Liste der Felder und Bereiche des bĂŒrgerschaftlichen Engagements ließe sich weiter ausdifferenzieren und nicht alle haben Eingang in das Handbuch finden können.

Unter der Überschrift „Organisationen und Strukturen des bĂŒrgerschaftlichen Engagements“ (4. Kapitel) versammelt sich eine Reihe von Texten, die sich auf die organisatorischen Rahmungen des bĂŒrgerschaftlichen Engagements richten (Vereine [Annette Zimmer], VerbĂ€nde [Rolf G. Heinze], Stiftungswesen [Rupert Graf Strachwitz], Soziale Bewegungen [Karl-Werner Brand], Genossenschaften [Burghard Flieger], Netzwerke [Martin RĂŒttgers]). Auch wenn der Verein nach wie vor die zentrale Organisationsform ist, so sind doch auch Stiftungen, Netzwerke auf Bundes-, Landes, Kommunalebene, Soziale Bewegungen, Genossenschaften etc. Optionen einer erfolgreichen Engagementförderung (wie die in den jeweiligen BeitrĂ€gen angefĂŒhrten Beispiele eindrucksvoll belegen). Nach diesen AusfĂŒhrungen zu den Organisationsformen bĂŒrgerschaftlichen Engagements wird der Blick auf die Selbsthilfekontaktstellen (Wolfgang Thiel), SeniorenbĂŒros (Gabriella Hinn), Freiwilligenagenturen (Olaf Ebert/Karsten Speck), MehrgenerationenhĂ€user (Annemarie Gerzer-Sass) und lokalen Infrastruktureinrichtungen wie NachbarschaftshĂ€user, MĂŒtterzentren etc. (Irmgard Teske)) gelenkt, die trotz ihrer unterschiedlichen konzeptionellen SelbstverstĂ€ndnisse, Arbeitsweisen, Angebote, Verbreitung etc. das gemeinsame Ziel haben, das (freiwillige) bĂŒrgerschaftliche Engagement zu fördern. Dies heißt aber nicht, dass sie sich als wichtige Orte der Engagementförderung nicht weiter profilieren und verstetigen mĂŒssen, wobei ihre Finanzierung auf Dauer eine wichtige Grundbedingung ist.

Das fĂŒnfte Kapitel will einen Überblick ĂŒber die in letzter Zeit entwickelten Methoden und Strategien der Engagementförderung geben. In diesem Abschnitt befindet sich eher ein Sammelsurium von BeitrĂ€gen etwa zum Freiwilligenmanagement (Thomas Kegel) und Netzwerkmanagement (Thomas Röbke), zur Qualifizierung freiwillig Engagierter (Birger Hartnuß/Thomas Kegel), zur Theorie und zu den Formen der Anerkennungskultur (Hannes Wezel), zur Öffentlichkeitsarbeit (Carola Schaaf-Derichs) oder auch zu den digitalen Chancen der Engagementförderung (Jörg Deppe), die zwar allesamt unbestritten von hoher FunktionalitĂ€t und Bedeutung fĂŒr die Engagementförderung sind, aber insbesondere an dieser Stelle des Handbuchs wĂ€re es zielfĂŒhrender gewesen, die ordnende Hand der Herausgeber stĂ€rker zu profilieren und einen einleitenden Überblick ĂŒber das Ganze voranzustellen.

Das sechste Kapitel des Handbuchs gibt zweifellos einen umfassenden Überblick ĂŒber vorliegende Forschungen und Forschungsbefunde zum bĂŒrgerschaftlichen Engagement (auch im internationalen Vergleich [Marcel Erlinghagen/Karsten Hank]). Es zeigt sich, dass trotz vorliegender wissenschaftlicher Untersuchungen Forschungsdesiderata unĂŒbersehbar sind: So wird etwa konstatiert, dass „keine qualitative LĂ€ngsschnittstudien zum freiwilligen bzw. bĂŒrgerschaftlichen Engagement [
] vorliegen“, und es weiterhin ungeklĂ€rt bleibt, „wie Erwerbsarbeit, Familienarbeit und bĂŒrgerschaftliches Engagement im Verlaufe des Lebens bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen kombiniert werden“ (Thomas Olk, 715). An anderer Stelle wird bemĂ€ngelt, dass in Deutschland keine „ausgereifte Methodik zur wissenschaftlichen Analyse zivilgesellschaftlicher Organisationen“ existiert (Mareike Alscher/Eckhard Priller, 725).

Im abschließenden siebten Kapitel wird wiederum ein differenzierter Überblick ĂŒber die Engagementpolitik prĂ€sentiert. Er zeigt nachhaltig, dass sich dieses politisches Handlungsfeld immer weiter entwickelt und zunehmend verselbststĂ€ndigt hat. Markieren Birger Hartnuß/Thomas Olk/Ansgar Klein in ihrem bereits erwĂ€hnten Beitrag wichtige Wegmarken der Engagementpolitik, zeigen die weiteren Artikel in diesem Abschnitt, dass sich auf der Ebene der Kommune (Konrad Hummel), der BundeslĂ€nder (Frank W. Heuberger), der Bundespolitik (Susanne Lang/Serge Embacher) und auch auf europĂ€ischer Ebene (Markus Held) deutliche Konturen einer sich mehr und mehr etablierenden Engagementpolitik abzeichnen. Abschließend wird das Handbuch durch Angaben zu den Autorinnen/Autoren und ein Sachregister ergĂ€nzt, was den Zugriff zu einzelnen Gegenstandsbereichen und speziellen Fragestellungen erleichtert.

Alles in allem erfĂŒllt das Handbuch BĂŒrgerschaftliches Engagement hinreichend die an ein Nachschlagewerk gerichtete Erwartung – insbesondere wenn der von den Herausgebern selbstformulierte Anspruch, „ein breites Spektrum von Leserinnen und Lesern“ (Vorwort, 7) gerade auch außerhalb der Wissenschaft zu erreichen, BerĂŒcksichtigung findet. Wer mit dem weiten Feld des BĂŒrgerschaftlichen Engagements, seinen vielfĂ€ltigen Facetten und diversen Schattierungen in wissenschaftlicher und vor allem jedoch in praxisorientierter Perspektive befasst ist, und/oder sich auf der Suche nach einer fundierten und gut verstĂ€ndlichen Zusammenschau des derzeitig gĂŒltigen Wissens zum BĂŒrgerschaftlichen Engagement befindet, ist mit dem Handbuch gut bedient.
Jörgen Schulze-KrĂŒdener (Trier)
Zur Zitierweise der Rezension:
Jörgen Schulze-KrĂŒdener: Rezension von: Olk, Thomas / Hartnuß, Birger (Hg.): Handbuch BĂŒrgerschaftliches Engagement. Weinheim / Basel: Beltz Juventa 2011. In: EWR 11 (2012), Nr. 5 (Veröffentlicht am 12.10.2012), URL: http://klinkhardt.de/ewr/978377990795.html