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Michaela Schmid

Erziehungsratgeber und Erziehungswissenschaft

Zur Theorie-Praxis-Problematik populärpädagogischer Schriften

Der Elternbildungsmarkt boomt, die Familie ist mehr denn je im öffentlichen Fokus, Familienpolitik steht bei der Regierung hoch im Kurs und Erziehungsratgeber haben Hochkonjunktur.
Die vorliegende Untersuchung ist damit nicht nur eine Antwort auf die gegen-wärtige gesellschaftliche Situation und nimmt sich somit eines Themas von gesellschaftspolitischer Brisanz an, sondern greift einen in der Erziehungswissenschaft stark vernachlässigten Bereich auf, nämlich Erziehungsratgeber.
Verfasst für die Praxis und seit Jahrhunderten nunmehr ein „blinder“ Teil von ihr, wurden weder ihr Einfluss und ihre Wirkung, noch Inhalte oder pädagogischer Wert und Qualität eingehenden wissenschaftlichen Prüfungen unterzogen – die historische Perspektive weist einen ebenso großen Forschungsbedarf auf.
In diesem Projekt sollen ausgewählte Erziehungsratgeber unter dem Aspekt der Theorie-Praxis-Problematik betrachtet werden. Dabei werden u.a. folgende Fragen leitend sein:
Welche (Art von) Theorien finden Eingang?
Kann das vermittelte Wissen zu individuellem und situationsadäquatem Handeln befähigen oder ist es überwiegend rezeptologisch?
Enthalten Ratgeber Weiterentwicklungs-/Reflexions potential für den Adressaten?
Cover Vergriffen, keine Neuauflage.
2011. 404 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-1782-0

Dieser Titel steht als Klinkhardt Open Access im Fachportal Pädagogik zum Download zur Verfügung: